Meine Einnahmen steigen, aber mein Bankkonto nicht.
„Eigentlich läuft mein Geschäft ganz gut… warum bleibt mir dann immer weniger übrig?“
Es klingt widersprüchlich, aber immer mehr Unternehmer kennen dieses Gefühl. Der Terminkalender ist voll, die Einnahmen steigen und es gibt viel zu tun. Doch am Ende des Monats bleibt kaum Geld übrig.
Tatsächlich hat man manchmal das Gefühl, finanziell schlechter dazustehen als noch vor ein paar Jahren, obwohl man härter arbeitet als je zuvor.
Wie kann das sein?
Höhere Einnahmen bedeuten nicht automatisch mehr Gewinn
Viele Unternehmer achten zuerst auf den Umsatz. Das ist logisch, denn der Umsatz zeigt, wie viel Arbeit man leistet.
Umsatz ist jedoch nicht dasselbe wie Gewinn. Und Gewinn ist etwas anderes als der Geldbetrag, der sich tatsächlich auf Ihrem Geschäftskonto befindet.
Sie können Rekordumsätze erzielen und trotzdem Schwierigkeiten haben, Ihre Rechnungen zu bezahlen.
Wo ist das Geld?
In den letzten Jahren sind die Kosten für Unternehmer deutlich gestiegen.
Denken Sie an Folgendes:
- höhere Personalkosten;
- steigende Kaufpreise;
- teurere Energie;
- höherer Zinssatz;
- steigende Versicherungsprämien;
- mehr Steuern und andere Fixkosten.
Wenn Ihre Zinssätze nicht im gleichen Maße steigen, wird Ihre Gewinnspanne immer kleiner.
Die Konsequenz? Man arbeitet mehr, verdient aber relativ weniger.
Das Geld kommt später herein, als es hinausgeht.
Auch der Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle.
Sie stellen heute vielleicht eine Rechnung, aber der Kunde zahlt erst in dreißig oder sechzig Tagen. In der Zwischenzeit laufen Gehälter, Miete, Steuern und Lieferantenrechnungen wie gewohnt weiter.
Die Folge ist, dass ein Unternehmen auf dem Papier gesund erscheinen mag, während die tägliche Liquidität unter Druck steht.
Erkennen Sie diese Zeichen?
Möglicherweise erkennen Sie eine oder mehrere dieser Situationen wieder:
- Ihre Einnahmen steigen, aber Sie sparen nichts mehr;
- Sie haben weniger finanziellen Spielraum als noch vor einigen Jahren;
- Sie verschieben Investitionen;
- Sie zahlen sich selbst ein niedrigeres Gehalt;
- Sie machen sich trotz eines vollen Terminkalenders Sorgen um die kommenden Monate.
Das sind Signale, die man ernst nehmen sollte.
Mehr arbeiten ist nicht immer die Lösung
Viele Unternehmer reagieren darauf, indem sie noch härter arbeiten.
Weitere Aufgaben.
Mehr Stunden.
Weniger Urlaub.
Wenn das zugrundeliegende Problem jedoch in der Kostenstruktur, den Margen oder dem Cashflow liegt, lösen zusätzliche Arbeitsstunden es oft nicht.
Manchmal ist es tatsächlich notwendig, einen Schritt zurückzutreten und die Zahlen noch einmal genauer zu betrachten.
Finanzielle Probleme entwickeln sich oft schleichend
Nur wenige Unternehmer geraten über Nacht in Schwierigkeiten.
Häufiger beobachten wir einen langsamen Prozess:
Zuerst verschwindet der Puffer.
Danach wird das Sparen schwieriger.
In der Folge werden die Zahlungen verschoben.
Und schließlich entsteht finanzieller Stress.
Gerade in dieser Phase ist oft noch vieles möglich.
Erkenntnis stellt die Kontrolle wieder her
Ein genauerer Blick auf die Zahlen ergibt oft ein ganz anderes Bild.
Wo verschwindet der Rand?
Welche Kosten wiegen am schwersten?
Sind die Preise noch angemessen?
Wie entwickelt sich der Cashflow?
Mit den Antworten auf diese Fragen können Sie wiederum Entscheidungen treffen, die zur Zukunft Ihres Unternehmens passen.
Zuidweg & Partners hilft Unternehmern, wieder voranzukommen
Bei Zuidweg & Partners beraten wir Unternehmer, die feststellen, dass ihre Umsätze zwar noch wachsen, ihr finanzieller Spielraum aber immer kleiner wird.
Gemeinsam untersuchen wir die Ursachen, geben einen Überblick und suchen nach Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen.
Arbeiten Sie härter denn je, haben aber immer weniger Geld übrig? Dann warten Sie nicht, bis der Druck noch größer wird. Ein rechtzeitiges Gespräch kann Ihnen helfen, Ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.